Wenn deine Zinsbindung endet, hast du zwei Hauptoptionen: die normale Anschlussfinanzierung kurz vor Ablauf, oder das Forward-Darlehen Jahre im Voraus. Hier der direkte Vergleich.
Anschlussfinanzierung im Klartext
Du suchst dir kurz vor dem Ende der Zinsbindung (typisch 3-6 Monate vorher) eine neue Bank oder verlängerst bei der alten. Vorteil: aktueller Zins, keine Aufschläge. Nachteil: keine Sicherheit über das Zinsniveau in der Zukunft.
Forward-Darlehen im Klartext
Du sicherst dir den Zins schon 1-5 Jahre im Voraus – zahlst dafür einen Forward-Aufschlag. Vorteil: Planungssicherheit, Schutz vor Zinssteigerung. Nachteil: Aufschlag bezahlt auch wer falsch lag.
Direktvergleich am Beispiel
Restschuld 300.000 €, Zinsbindung endet in 24 Monaten:
| Variante | Aktueller Zinssatz | Gesicherter Zinssatz | Risiko |
|---|---|---|---|
| Anschluss in 24 Monaten | 3,8 % | unbekannt | Marktzins steigt |
| Forward heute | 3,8 % + 0,5 % Aufschlag = 4,3 % | fest 4,3 % | 0,5 % Mehrkosten falls Zins fällt |
Bei 300k Restschuld und 15 Jahre Zinsbindung sind 0,5 % Differenz = 22.500 € absolut. Versicherung gegen Zinssteigerung kostet also nominal viel – ist aber sinnvoll bei hoher Zinsangst.
Unsere Empfehlung
Bei einer Restlaufzeit über 36 Monaten und stabilem Zinsumfeld: klassische Anschlussfinanzierung mit Konditionsvergleich. Bei klarer Erwartung steigender Zinsen oder Wunsch nach Planungssicherheit: Forward, idealerweise mit kurzem Vorlauf (12-24 Monate, weil dann der Aufschlag noch klein ist).
Was bei uns anders ist
Wir sind unabhängige Finanzierungsvermittler mit Zugriff auf über 400 Banken. Bei einer Anschlussfinanzierung prüfen wir nicht nur deine aktuelle Bank, sondern alle relevanten Wettbewerber – und finden so im Schnitt deutlich bessere Konditionen als die Prolongations-Angebote der Hausbank. Ein kostenloser Vergleich lohnt sich praktisch immer.
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