Bei der Anschlussfinanzierung stehst du vor der gleichen Frage wie beim Erstabschluss: wie lange Zinsbindung? 2026 ist die Antwort komplexer als früher – wir zeigen die Trade-offs.
Kurze Zinsbindung (5 Jahre)
Vorteil: niedrigster Zinssatz. Nachteil: in 5 Jahren erneut Anschluss nötig – Zinsrisiko liegt komplett bei dir. Wann sinnvoll: nur wenn klar absehbare Zinssenkung erwartet wird oder wenn das Darlehen ohnehin in 5-7 Jahren komplett getilgt wird.
Mittlere Zinsbindung (10 Jahre)
Vorteil: nach 10 Jahren kostenfreies Sonderkündigungsrecht (§ 489 BGB). Nachteil: nicht maximale Planungssicherheit. Wann sinnvoll: Standard-Empfehlung – gut balancierte Mischung aus Zinsniveau und Flexibilität.
Lange Zinsbindung (15-20 Jahre)
Vorteil: maximale Planungssicherheit, oft nur 0,1-0,3 % teurer als 10 Jahre. Nachteil: höchstes Zinsniveau. Wann sinnvoll: bei klassischer Familienfinanzierung mit langem Tilgungshorizont oder wenn du klare Erwartung steigender Zinsen hast.
Beispielrechnung 2026
Restschuld 250.000 € bei der Anschlussfinanzierung:
- 5 Jahre: 3,4 % Zins
- 10 Jahre: 3,7 % Zins
- 15 Jahre: 3,85 % Zins
- 20 Jahre: 4,0 % Zins
Unterschied 5 vs. 20 Jahre = 0,6 % mal 250k mal 5 Jahre = 7.500 €. Aber: nach 5 Jahren musst du erneut anschließen – falls dann der Zins bei 5 % läge, wäre der Vorteil längst kompensiert.
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