Eigenkapital Baufinanzierung: Wie viel brauchen Sie wirklich?
Die Frage nach dem Eigenkapital ist eine der häufigsten bei der Baufinanzierungsberatung. Die kurze Antwort: 20% des Kaufpreises plus alle Kaufnebenkosten. Aber die Realität ist differenzierter.
Die 20%-Regel und ihre Ausnahmen
Die Faustregel von 20% Eigenkapital bezieht sich auf den Kaufpreis der Immobilie. Zusätzlich müssen Sie die Kaufnebenkosten vollständig aus eigenen Mitteln bestreiten – die meisten Banken finanzieren diese nicht mit.
Kaufnebenkosten in NRW (Beispiel)
| Kostenart | Prozentsatz |
|---|---|
| Grunderwerbsteuer NRW | 6,5% |
| Notar und Grundbuch | ca. 1,5-2% |
| Maklercourtage (falls fällig) | 0-3,57% |
| Gesamt Nebenkosten | ca. 8-12% |
Was zählt als Eigenkapital?
- Bankguthaben (Girokonto, Tagesgeld, Festgeld)
- Wertpapierdepots (mit ca. 20% Sicherheitsabschlag)
- Rückkaufswert Lebensversicherungen
- Zuteilungsreife Bausparverträge
- Schenkungen (mit notariellem Vertrag)
- Schuldenfreie Grundstücke oder Immobilien
Finanzierung mit wenig Eigenkapital
Auch mit weniger als 20% Eigenkapital ist eine Finanzierung möglich – aber der Zinssatz ist höher. Bei guter Bonität finanzieren einige Banken bis zu 90% des Kaufpreises. Eine 100%-Finanzierung des Kaufpreises (ohne Nebenkosten) ist in Einzelfällen möglich.
Ihre persönliche Eigenkapital-Analyse: unterlagen@parlak-invest.de
Konkrete Zinsen für deine Situation.
Trag deine Eckdaten ein — du bekommst innerhalb 24h eine realistische Zins-Range.